Ich bins g – für alle

Ich bin Ich und das ist gut so

Archiv für den Monat “Oktober, 2015”

„Handtaschen-Chaotin“ und „Mehrfachalarmauslöserin“

Neulich steh ich an der Kasse, den Geldbeutel natürlich schon in der Hand (ich finde es schrecklich, wenn die Frauen erst, wenn schon alles eingetippt ist, ihre Geldbörse aus ihrer Tasche wühlen – aber jedem wie er mag,               …muss man eben warten 😉 ).

Naja, ich war mir sicher, dass ich schnell davon komme, um die nächsten nicht lange aufzuhalten (mich natürlich auch nicht 😉 ) – aber es kam anders.

In dem Moment, in dem ich der Kassiererin den Geldschein in die Hand drückte, rutscht mir meine Handtasche von der Ablage und schlägt natürlich genau auf dem Kopf unten auf – mein Geldbeutel, der mir vor Schreck gleich auch noch aus meiner Hand fiel, machte es ihr gleich.

Zu allem Übel hatte ich nicht meinen kleinen Lederrucksack dabei, der schön in mehrere Fächer aufgeteilt ist (weil er kaputt ist und ich bisher noch keinen ansprechenden Ersatz gefunden habe), sondern meine schöne schwarze Stoff-Umhängetasche, die nur ein einziges Fach besitzt.

Kurz gesagt: Es lag ALLES unter der Tasche …und das war nicht wenig.

Was Frau eben so bei sich hat! Weltwichtige Sachen, wie Lippenstift, Brille, Nagelknipser, Taschentücher, Glücksbringer 😉 , Telefonbüchlein, Notizblock/Kalender, Kugelschreiber, Nagellack, Taschenlampe, Haustür-, Auto- und Briefkastenschlüssel, Feuerzeug (für die Kerzen, …ich rauche ja nicht) und noch so ein paar lebensnotwendige Dinge, 😉 😀

Dazu verteilte sich das ganze Kleingeld. ^^    … So blockierte ich natürlich dann doch etwas den Ablauf der Kasse. 😉

Ja, und gestern holte ich eine schöne warme Winterweste aus dem Schrank und machte mich auf zum Einkaufen. Ich betrete den Laden und der Alarm geht los. ^^

Ich schaue irritiert und gehe weiter, …nachdem sich nichts rührte.

Ich schiebe meinen Korb zur Kasse; lege alles aufs Band, bezahle und gehe an der Kasse vorbei – löse Alarm aus. ^^

Nachdem die Kassiererin mich passieren lässt, nachdem ich ihr erklärte, dass ich schon beim Betreten der Filiale das Problem hatte und sie es anscheinend auch mitbekommen hatte, verschwinde ich, um andere Erledigungen zu machen.   Am Ende des Tages (ich war zwischendrin nicht zuhause und wusste immer noch nicht genau, weshalb ich Alarm ausgelöst hatte), musste ich nocheinmal in ein Geschäft, wo ich ohne Alarm rein kam, aber beim Verlassen durch die Ausgangstür wieder Alarm auslöste. Ich durfte daraufhin die Ware kurz abstellen und das Ganze wiederholen, ich kam mir schon vor wie eine Verbrecherin. 😉

Als ich auch ohne die Ware Alarm schlug, erklärte mir die Verkäuferin, dass ich das Ettiket aus meiner Jacke entfernen müsste. Trotzdem ich sie schon eine gefühlte Ewigkeit besitze, war sie es wohl, die mir so die Aufmerksamkeit der Geschäfte bescherte. Die deaktivierten Diebstahlsicherungen laden sich anscheinend mit der Zeit wieder auf – sehr „cool“! °!° ^^

Hm, wir könnten ja mal einen Handtaschen-Inhaltsblog posten, wo ihr eure „heiligen“ Inhalte auch vorstellen könnt?!

Warum brauchen eigentlich Männer keine Handtaschen – haben die nichts, was sie unterwegs brauchen? 😀

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Weit über 28 Jahre ist es her, dass ich…

in einer Mutter-Kind-Kur war.

Warum ich heute daran denke?                                                                                                                                                  Das hat wohl mit der Aktion zu tun, bei der ich gerne im Moment für ein paar Stunden helfe.

Die vielen Menschen, Mütter, Väter, Kinder, Jugendliche…, die mit anderen fremden Menschen in fremder Umgebung zusammenleben. Ich sehe einige, wenn ich auf dem Hinweg bin und ich sehe einige, wenn ich wieder nachhause gehe – in mein „Zuhause“. Der Ort, der mir Geborgenheit, Sicherheit und ein gutes Gefühl vermittelt.

Ich sehe sie, wie sie teilweise traurig und ratlos herumlaufen; andere die in Grüppchen stehen und sich unterhalten; junge Männer die sich hinter die Häuser verziehen und dort zu zweit angelehnt an der kahlen Mauer sitzen, um für einige Momente den anderen zu „entkommen“. Es gibt auch lachende Menschen… Kinder die spielen…

Was hat das nun mit der Mutter-Kind-Kur zu tun?

Ich musste heute daran denken, wie ich mich teilweise gefühlt habe, …in der Fremde, …in dem fremden Haus. Es waren viele Mütter mit ihren Kindern dort und es waren meist freundliche, kontaktfreudige Leute; die Versorgung war gut und es hat mir auch viel gebracht im Nachhinein. Trotzdem gab es Momente in denen ich mich, in den vier Wochen, in denen ich dort war, manchmal unwohl gefühlt habe – fremd gefühlt habe – mein Zuhause vermisst habe.

Ich kam nicht daran vorbei, mir heute vorzustellen, wie es denen wohl geht, die hier nun in den „Auffanglagern“ weilen. Nicht genau wissen, was die Zukunft bringt. Sie wollten ja hierher werden einige sagen; aber viele wären sicher lieber in ihrer Heimat geblieben und würden sicher nur zu gerne in ihrem Land ihre Kinder großziehen.

Viele haben dazu sicher Angehörige u. Freunde verloren oder sind auseinandergerissen worden. Ganz zu schweigen von den Erlebnissen, die sie mit sich rumtragen müssen.

Das sind einfach Gedanken zu dem heutigen Tag – nicht mehr und nicht weniger!

Wenn ich nicht…

…nach München oder Salzburg möchte und auch nicht nach Innsbruck oder Kufstein, dann entscheide ich mich eben für (das)

„Unterkiefer“.

Klingt gerade so, als würde der brutale Weg von einer Faust gemeint sein, dabei geht es um keinen Streit, sondern nur um die „Verkehrsführung“! 😉

Unterkiefer

Schnell zu jeder Zeit…wieder sauber – Autowäsche in Frankreich

Waschanlage

Nach einer Offroad-Veranstaltung ist sogar an einem Sonntag das Auto schnell wieder sauber – zumindest der grobe Dreck ist weg.

 

Ist allerdings ein Bild vom August, aber die Waschanlage gibt es noch. 😉

Ein paar Stunden nicht nur an sein eigenes und freies Wochenende zu denken…

…kann eine Wohltat für die „Seele“ sein.

Mir geht es jedenfalls so, dass ich mich gut damit fühle, gestern und heute jeweils über vier Stunden anderen geholfen zu haben; nicht nur drüber nachzudenken und mit anzufassen, wo Hilfe benötigt wird, tut einem selbst eben auch gut.

Aber es tat AUCH gut, endlich – nachdem er tagelang schon im Nebenzimmer stand – den Karton mit dem neuen Staubsauger auszupacken (mein alter hat nach jahrelangen Diensten seine Arbeitsbereitschaft endgültig eingestellt) und ihn endlich auszuprobieren. 😀 – er ist prima! 😀

Sogar das frühe Frühstück heute (immerhin schon um 9.30 Uhr 😉 ) hat mir gefallen.

Die lecker frisch zubereitete „Wok-Pfanne“ mit einer „Basmati-Reiskugel“ rundete den Tag schließlich ab und ließ mich das Wochenende als ein besonders gutes auszeichnen. 🙂

Ja, das Leben kann so schön sein! 🙂

Leider komme ich nun aber nicht mehr groß zum Lesen, weil um kurz nach vier meine Nacht wieder zuende ist. Ich wünsche euch eine gute Nacht.

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