Ich bins g – für alle

Ich bin Ich und das ist gut so

Mein ganz persönliches siebentes Kalendertürchen

Motto vom siebten Türchen: Sich kümmern.

Am 07.12. rief ich im Tierheim an, um mich zu informieren. Ich hatte auf deren Homepage gelesen, dass man mit Hunden Spaziergänge machen konnte und/oder für extra Streicheleinheiten für Hund und Katze vorbeikommen könnte.

Tierheim Öffnungszeiten

Wir ließen uns in ein Gehege führen und der zuständige Mitarbeiter, erklärte uns freundlich, was es zu dem Kater zu erläutern gab, z.B. wie lange er schon dort ist und was für Eigenschaften er hat. Wir blieben eine ganze Weile dort. Während unseres Aufenthalts dort, wurde ein Tier in ein neues Zuhause abgeholt. Ein Pärchen interessierte sich für eine andere Katze, die sie auch demnächst abholen werden.

Der Kater bei dem wir waren, der war ganz lieb und ließ sich gerne streicheln.

Tierheim Kater

 

Tierheim - die zwei

In dem zweiten Raum, wurde gerade Mittagsschläfchen abgehalten. 😉

Auch auf meine Frage hin, wie das mit dem Ausführen der Hunde dort gehandhabt wird, bekam ich eine freundliche ausführliche Erläuterung.

Ja, wozu macht man soetwas? Weil es eben so viele Tiere im Tierheim gibt und alle doch gerne auch etwas Beschäftigung möchten, solange sie dortbleiben müssen, weil sie noch niemand mitgenommen hat. Für uns kommt es im Moment nicht in Frage, ein Tier zu uns zu holen, aber sich trotzdem um die Tiere im Tierheim zu kümmern, finde ich richtig gut. Außerdem schlage ich da gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, weil das sich Beschäftigen mit Tieren, für Demenzkranke, eine gute Sache ist.

Wir verabschiedeten uns nach einer Stunde und machten einen neuen Termin aus. Wir werden nun „regelmäßig“ dort vorbeischauen. Ich freue mich auf die kommende Zeit und bin gespannt.

 

 

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Mein ganz persönliches sechstes Kalendertürchen

1.

Mein sechstes Kalendertürchen beinhaltete gleich drei Dinge und das Türchen steht für „geben und nehmen“. Als erstes konnte ich ja nicht einfach zuschauen, wie meine allerliebste Schwiegermama nichts vom Nikolaus bekam, obwohl sie weder Stiefel noch Schuh geputzt hatte. Aber ihr kann er das auch durchgehen lassen, wo sie das Putzen der Schuhe inzwischen doch schon vergisst, bevor sie überhaupt weiß, dass sie ihn putzen sollte.

Drum habe ich dem Nikolaus bei der „Nikolausunterstützungsaktion“ gleich einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem stand, dass er den Schwiegermamarollator gleichsetzen darf mit einem Schwiegermamastiefel (beides ein Fortbewegungsmittel von Frau „Ichwürdsogernaberkanndochnicht“).

Nikolaus

So konnte ich am Morgen, nachdem meine Schwiegermutter aufgestanden, angezogen und kaffeetrinkbereit war, sie zum „VordieTürSchauen“ bewegen und es wurde mir gedankt mit einer strahlenden alten Frau, die da merkte, sie wurde NICHT VERGESSEN, sondern sogar beschenkt. Sie hat sich so gefreut, dass ihr die Tränen kamen.

Auch aus dem Schuh meines Mannes, lugte solch ein Weihnachtsmännchen heraus.

2.

Heute, an dem Tag, wo so viele Kinder und Erwachsene, mit teilweise leuchtenden Augen, durch die Stadt zogen, musste ich beim Einkaufen (in den Regalen spiegelte sich etwas die Vorfreude auf Weihnachten wider) an die denken, die vielleicht niemanden haben, der ihnen einen Stiefel füllt, geschweige denn, etwas zu essen haben, um wenigstens nicht mit knurrenden Magen durch den Tag zu ziehen.

Kurzentschlossen, als ich schon an der Kasse stand, kaufte ich eine Gutscheinkarte über einen Einkaufswert in Höhe von 10,- EUR. Diese 10,- EUR kommen nun jemanden zugute, der nichts besitzt, außer das, was er tragen kann. Mir ist dabei völlig egal, was diese Person davon nun kaufen wird.

Lidl

Zu guter letzt Nr. 3

Ich  hatte keinen Stiefel geputzt, war nicht darauf bedacht, etwas zu bekommen und die vielen Süßigkeiten in der Weihnachtszeit, bringen zu all den anderen Leckereien in der Zeit, reichlich Kalorien mit – die wollte ich nicht. Reicht so schon, dass meine „Röllchen“ nicht mehr weichen wollen. 😉 Demnach stand da auch nichts für mich.

Als mein Mann am Abend heim kam und mich im Wohnzimmer begrüßte, erstrahlte ein sehr verschmitztes Lächeln sein Gesicht. Als ich ihn fragend ansah, meinte er: „Ich glaube, der Nikolaus ist heute eine Schleife geflogen!“

Sofort ahnte ich, was das zu bedeuten hatte. Ich schaute nochmal in diese spitzbübisch schauenden Augen, öffnete schließlich unsere Wohnungseingangstür und sah auf meinen Schuhen zwei kleine Kartons liegen, die etwas wunderschönes enthielten, das man durch die Klarsichtverpackung erkennen konnte.

Vorerst stehen sie nun neben unserem Adventsgesteck, aber später werden sie einen anderen Platz erhalten.

Engel

Die beiden Engel gefallen mir total gut. Der Nikolaustag endete im Anschluss ruhig und gemütlich.

 

 

 

Mein ganz persönliches fünftes Kalendertürchen

Hinter meinem fünften Türchen verbarg sich: „Nikolaushilfestellung“

Das war Schwerstarbeit! 😉 (Bitte dieses Türchen nicht ganz so ernst nehmen) 😀

Ich habe dem Nikolaus geholfen, sich für den kommenden Tag bzw. die kommende Nacht, vorzubereiten. Rentier und Zauberstab (hm…wusste gar nicht, dass der Nikolaus einen hat 😉 ) habe ich schon im Treppenhaus auf dem Schrank „gerichtet“. So dass er es auch ja schafft, dass am 6. dann auch alles ausgeteilt ist. 😉

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Mein ganz persönliches viertes Kalendertürchen 2017

„Freude für alle von allen“ verbirgt sich hinter meinem vierten Türchen.

Es ist wieder soweit!

Für einen besonderen Zweck, nämlich für die Weihnachtsfeier mit unseren geistig beeinträchtigten Freunden, backe ich wieder Kekse während unseres wöchentlichen Treffs, zusammen mit einigen dieser Freunde.

Backen

Hier die ersten aus dem Backofen – bisher unverziert. Es wurden auch noch andere Sorten gebacken und es werden noch ein paar folgen.

Nicht nur das Bestücken unserer Weihnachtskaffeetafel ist hier der Sinn, sondern gemeinsam etwas entstehen zu lassen.

Und es werden auch einige dieser Kekse, schön verpackt, an ein paar andere „Bedürftige“, nämlich Menschen, die sich selbst keine backen können, verschenkt werden.

Mein ganz persönliches drittes Kalendertürchen 2017

Hinter dem dritten Türchen gab es  wiedereinmal Zeit für einen Besuch in einem Altenheim. Diese Besuche sind ja inzwischen schon eine (unregelmäßige) „Regelmäßigkeit“ geworden in meinem Alltag. Dieser war dann aber doch besonders, weil es eine Person gibt, die schon etwas „sonderbar“ ist und man bei jedem Besuch mit Dingen beauftragt wird, die nicht umsetzbar sind. Sie hat ein sehr einnehmendes Wesen und ist zudem sehr ichbezogen/egozentrisch. Das ist meistens sehr anstrengend. Trotzdem – bin ich mir sicher – sind unsere Besuche dort wichtig für sie. Genau eben wegen dieser/ihrer Art, gibt es nicht viele Leute, die sie besuchen und ihr zuhören. Wir sind nicht so sehr oft dort, aber wenn, dann gerne und gehen immer mit dem Gefühl, etwas Licht in einen etwas „dunklen“ Alltag gebracht zu haben.

 

Mein ganz persönliches zweites Kalendertürchen 2017

Hinter meinem zweiten Kalendertürchen gab es „Extra-Zeit“ zum Zuhören und Anregen von Erinnerungen.

Eigentlich wollte ich am Samstag Plätzchen backen, Zutaten und Rezepte lagen schon bereit. Stattdessen ergab es sich, dass ich beim Mittagessen, Gedankengänge aufgriff und mir sehr sehr viel Zeit nahm, um mich etwas in der Form der Validation zu „üben“.

Manchmal fühlt es sich so traurig an, dass Menschen in die Welt des Vergessens eintauchen und man selbst oft meint, dass man keinen Zugang mehr findet.

Manchmal findet man nicht den richtigen Weg, die richtigen Gedanken oder Worte, um sich Zugang zu verschaffen.

Und dann gibt es wieder Zeiten, wo man sich erinnert, dass es eine Möglichkeit gibt, die man in dem Moment auch anzuwenden versteht.

Wenn demente Menschen kaum noch von sich aus etwas erzählen, hilft oft genau hinzuhören, was sie sagen, um einen Anhaltspunkt zu finden, was sie beschäftigt. Und so ging es mir am Samstag.

Auf eine Unterhaltung kamen nur Reaktionen, die man normalerweise dem Thema nicht zuordnen konnte. Ich verwarf mein eigentliches Vorhaben und hörte stattdessen genau hin. Ich wiederholte teilweise, das Gesagte, das nicht zum Thema passte und fand schnell heraus, aus was sich die Gedankengänge von meinem Gegenüber zusammensetzten und fragte immer ein wenig in der Richtung nach. Es  entstand einen richtige Unterhaltung, mit vielen Erinnerungen, die von der dementen Personn berichtet wurden.

Schließlich reichte mir später die Zeit nicht mehr, um mich um die Kekse zu kümmern, aber das war auch nicht so wichtig.

Es war so toll, mitfühlen zu können, wie ein in Erinnerungen eingeschränkter Mensch, Bilder beschrieb, denen man gedanklich folgen konnte. Emotionen wurden freigelegt, die sich zwar teilweise auch mit Tränen in den Augen bei der erzählenden Person zeigten, aber auch mit herzhaftem Lachen. Und alle zusammen, ergaben ein lebhaftes Bild von  einer gelebten Kindheit und Jugend.

 

Mein ganz persönliches erstes Kalendertürchen 2017

Ja, gestern war ja schon der erste, aber ich führe euch durch meinen Adventskalender immer im Rückblick auf den Tag davor, weil ich oftmals am gleichen Tag noch nicht berichten kann, was hinter dem Türchen steckte bzw. ich nicht mehr dazu kam, es hier noch niederzuschreiben.

Also, zum ersten Türchen! Dahinter versteckte sich eine Fahrt für einen Kindergarten, der eine Eckbank, und einen Tisch dazu, erhalten sollte, aber so kurzfristig keine Möglichkeit bzw. kein passendes Fahrzeug hatte, die Möbelstücke zu befördern. Ich fuhr ich mit unserem Transporter zu der Stelle, wo die Sachen abgeholt werden mussten und brachte sie zum Kindergarten, wo mich schon der „Organisierer“ der Möbelstücke und ein Mitarbeiter vom Kindergarten auf mich warteten, um die Stücke auszuladen.

Gerne half ich aus und hoffe, dass sich die Kinder, die Erzieher- und Erzieherinnen nun daran erfreuen.

Weihnachtsgeschichte Episode 3

Die ersten zwei Episoden findet ihr im Gemeinschaftsblog.

wir waren alle mal bei blog.de

„Ähm,…bitte… Bitte, …es tut mir wirklich sehr leid“, stammelte Heinrich.

Er nahm mit zittrigen Händen, einen alten Lappen, wedelte damit über eine verstaubte Holzkiste, die ihm allem Anschein nach als Stuhl diente, und bat den Zwerg, der wie ein Soldat, mit in den Hüften gestemmten Armen vor dem Sack stand, mit einer Handbewegung und ängstlichem Blick, Platz zu nehmen.

„Ich bin es nicht mehr gewohnt, mich mit jemanden zu unterhalten und kann es immer noch nicht richtig glauben, dass ich jetzt mit einem Zwerg rede. Aber ich möchte versuchen, es zu erklären – das mit dem Sack!“

Rofibald-Geruwim zögerte, nahm aber schließlich doch Platz. „Dann leg mal los, ich habe ja nicht ewig Zeit. Im Morgengrauen endet meine Schicht und bis dahin muss der Sack wieder an seinem ursprünglichen Abstellort stehen.“ Die Skepsis in seiner Stimme war nicht zu überhören.

Trotz seiner militanten  Art und Weise, den Sack zu schützen…

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Flip Flops und die Kochwäsche

Hausarbeit, wie sie so anfällt – Wäsche…

Als ich vorhin meine Waschmaschine zum Ausräumen öffnete, die Handtücher rausholte und sie jeweils einmal kurz „auflockerte“, bevor sie in den Wäschekorb kamen, fiel mir etwas orangenes entgegen – ups,… meine Flip Flops. ^^ Das ist mir auch noch nie passiert, dass die Badelatschen mit den Handtüchern in die Kochwäsche wanderten. Alle Handtücher hatte ich beim in die Waschmaschine stecken einmal aufgelockert, nur dieses eine nicht.

Sie haben es überlebt, sind nicht geschrumpft 😉 – nur ein klein wenig gebogen, aber minimal. Noch sind sie nicht ganz durchgetrocknet, wie man auf den Fotos sieht, aber wenn, dann können sie direkt wieder in die Sporttasche wandern für den nächsten Saunagang. 😀

Ich hoffe nur, dass sie beim nächsten Benutzen nicht auseinander bröseln. 😉

Schuhe – meine liebsten Kuschler

wir waren alle mal bei blog.de

In der kalten Jahreszeit sind sie mir die liebsten…Haus-SCHUHE! 😀

Die Lieblingshausschuhe im Einsatz! 😉

Eigentlich bin ich überhaupt kein Fan von der Farbe Rosa, aber in diesem Fall mag ich sie. 🙂 Und diese Kuschelschuhe sowieso. In der kalten Jahreszeit habe ich immer kalte Füße in der Wohnung, obwohl es gar nicht kalt bei uns ist. 😉 Mit diesen super bequemen kuscheligen Tretern, komme ich gut durch den Winter.

Nachtrag:

Sohle

Mit dieser Noppensohle sind sie auch rutschfest

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