Ich bins g – für alle

Ich bin Ich und das ist gut so

Zum Wochenthema Nachtleben auf „wirwarenallemalbeiblogde“

Hier einmal die angenehmen Seiten des Nachtlebens: Bowling! Juhuuu, am Ende war meine „Ehre“ gerettet! 😉 Vorher wollte es nicht annähernd klappen – einige der anderen Mitspieler waren einfach zu gut – , aber am Ende habe ich es dann doch geschafft. Sogar in beiden Gruppen; hier seht ihr nur die eine „Tafel“. Wahrscheinlich, weil […]

über Das Nachtleben mit seinen verschiedenen Seiten — wir waren alle mal bei blog.de

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…und morgen geht´s heim

16 Tage sind dann vergangen.

Die Zeit war gemischt, mit Anfahrt, Krankheit, Weihnachten, Familienbesuchern und einem Besuch unserseits, „Schnaps“kniffeln (ich war zu Glück hinterher noch nüchtern) 😀 , TABU, Silvesterbuffet, Wunderkerzen, Spaziergängen (die hielten sich wegen dem vielen Regen und den mangelnden Abwehrkräften allerdings in Grenzen), Puzzeln, gemütlichen Fernsehzeiten, ein bisschen Internet und vieles mehr.

Am Anfang hatte ich durch die Grippe, kaum die Möglichkeit mich wirklich zu erholen (außer von der Krankheit *lächel*) und es dauerte etwas, bis Kraft und Lust wieder meinen Körper eroberten. Es wurde aber von Tag zu Tag besser und schließlich hatte ich doch noch relativ viel Spaß und Freude in den Tagen hier an der Nordsee.

Jetzt sind die Koffer schon im Auto und nur noch Reste im Haus, die wir noch benötigen, die morgen eingepackt werden. Ein paar kleine Aufräum- und Putzarbeiten, aber alles nicht der Rede wert.

Ja, und ehrlich, ich freue mich jetzt auch wieder auf zuhause.

Mir gefällt übrigens immer besonders der erste Moment, in dem ich in unsere Wohnung komme. Ganz bewusst schaue ich mich um und stelle dann fest, dass ich dort bin, wo ich mich die meiste Zeit sehr wohl fühle. Der erste intensive Blick verrät mir aber auch, wenn es etwas gibt, dass störend auf mich wirkt. Ich meine, wenn ich so alltagsmäßig immer in meiner Wohnung bin, ist ja alles gewohnt und scheint am richtigen Platz zu sein, so wie es uns/mir gefällt. Wenn man mal eine Weile nicht zuhause war und zurückkehrt, finde ich, kann man die Wohnung mal kurze Zeit mit „fremden Augen“ wahrnehmen. Es muss aber ein schneller erster Blick sein, der so den ersten Eindruck vermittelt. Wenn ich zu lange umherschaue, sehe ich meine Wohnung wieder mit dem „gewöhnlichen Blick“. Ich weiß nicht, ob das jemand nachvollziehen kann!?

Ich will dabei nicht herausfinden, ob andere Leute meine Wohnung schön finden würden, sondern ich möchte dabei herausfinden, ob es etwas gibt, dass ich gerne anders hätte. Es gibt ja immer so Dinge, wo man findet, dass sie auch noch nach langer Zeit gut sind, wie sie sind und dann gibt es Sachen, die man nach einer Weile evtl. mal austauschen würde oder man empfindet etwas überfüllt oder etwas fehl am Platz.
Ich weiß jetzt schon ein Teil, das ich für fehl am Platz empfinden werde und was sicherlich dann auch direkt abgeräumt wird – oder auch nicht. 😀 Mein Adventsgesteck, das steht nämlich noch und die Tannen werden inzwischen knochentrocken sein. Kann aber auch sein, dass ich die Kerzen morgen Abend noch einmal komplett anzünden werde und erst am nächsten Tag die Weihnachtsdeko verschwinden lasse.

Bei meiner letzten Heimkehr, sagte mir mein kurzer erster Blick: „Alles bestens!“ 😉 Mal schaun, wie es dieses Mal sein wird.

Ich wünsche euch allen morgen einen schönen geruhsamen Sonntag mit schönen Stunden.

 

Meine fehlenden Kalendertürchen…

…wollten einfach nicht im Dezember geschrieben werden, aber sie haben mir geflüstert, dass sie sich trotzdem gerne auch noch im Januar „vorstellen“ möchten, denn gegeben hat es sie ja, trotzdem die Blogeinträge dafür fehlen.

Wenn es den ein oder anderen interessiert, muss er später nochmal nachlesen. Jetzt ist erst einmal der Jahreswechsel dran und immernoch unser Urlaub hier an der Nordsee.

Meine Gesundheit hat sich auch erholt und Lust und Kraft für Aktivitäten steigt wieder  von Tag zu Tag.

Also: „Das Neue Jahr kann kommen.“

Ich wünsche euch allen, dass ihr gut hineinkommt und so schöne Stunden verbringen könnt, wie ich sie im Moment gerade erlebe.

Wir lesen uns… vielleicht sogar noch vor dem Jahreswechsel – wer weiß. 😉

Die komplette Weihnachtsgeschichte

wir waren alle mal bei blog.de

Liebe Gruppenblogmitglieder und -leser,

hier findet Ihr unsere komplette Weihnachtsgeschichte 2017 als Audioversion, als Link zur Geschichte als PDF sowie die gesamte Geschichte auch noch einmal im Eintrag!

Die Autoren Corona, Berta, Ichbinsg, Annsworld1987, Lesenbiene und Brathahn und der Sprecher der Audioversion Sigurd6 wünschen Euch Frohe Weihnachten und hoffen, Euch hat unsere Weihnachtsgeschichte gefallen.


Zur Weihnachtsgeschichte 2017 als PDF HIER klicken


Das magische Weihnachtsgeschenk

Ein Mann in Lumpen ächzte durch den kalten Schnee. Der Mond schien eisig vom klaren, schwarzen Sternenhimmel. Schwer zog er einen riesigen, braunen Sack hinter sich her. Er hatte den draußen im Wald neben einer großen Kiefer gefunden. Seine Finger froren und wurden fast zu Eisklumpen, aber sein Körper schwitze vor Anstrengung, da der Sack ziemlich riesig und schwer war. Verstohlen blickte er sich immer wieder um, aber da war niemand, der ihn beobachten könnte. Schließlich war er allein im finsteren Wald. Nur der Mond leuchtete…

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Mein ganz persönliches siebentes Kalendertürchen

Motto vom siebten Türchen: Sich kümmern.

Am 07.12. rief ich im Tierheim an, um mich zu informieren. Ich hatte auf deren Homepage gelesen, dass man mit Hunden Spaziergänge machen konnte und/oder für extra Streicheleinheiten für Hund und Katze vorbeikommen könnte.

Tierheim Öffnungszeiten

Wir ließen uns in ein Gehege führen und der zuständige Mitarbeiter, erklärte uns freundlich, was es zu dem Kater zu erläutern gab, z.B. wie lange er schon dort ist und was für Eigenschaften er hat. Wir blieben eine ganze Weile dort. Während unseres Aufenthalts dort, wurde ein Tier in ein neues Zuhause abgeholt. Ein Pärchen interessierte sich für eine andere Katze, die sie auch demnächst abholen werden.

Der Kater bei dem wir waren, der war ganz lieb und ließ sich gerne streicheln.

Tierheim Kater

 

Tierheim - die zwei

In dem zweiten Raum, wurde gerade Mittagsschläfchen abgehalten. 😉

Auch auf meine Frage hin, wie das mit dem Ausführen der Hunde dort gehandhabt wird, bekam ich eine freundliche ausführliche Erläuterung.

Ja, wozu macht man soetwas? Weil es eben so viele Tiere im Tierheim gibt und alle doch gerne auch etwas Beschäftigung möchten, solange sie dortbleiben müssen, weil sie noch niemand mitgenommen hat. Für uns kommt es im Moment nicht in Frage, ein Tier zu uns zu holen, aber sich trotzdem um die Tiere im Tierheim zu kümmern, finde ich richtig gut. Außerdem schlage ich da gleich zwei Fliegen mit einer Klappe, weil das sich Beschäftigen mit Tieren, für Demenzkranke, eine gute Sache ist.

Wir verabschiedeten uns nach einer Stunde und machten einen neuen Termin aus. Wir werden nun „regelmäßig“ dort vorbeischauen. Ich freue mich auf die kommende Zeit und bin gespannt.

 

 

Mein ganz persönliches sechstes Kalendertürchen

1.

Mein sechstes Kalendertürchen beinhaltete gleich drei Dinge und das Türchen steht für „geben und nehmen“. Als erstes konnte ich ja nicht einfach zuschauen, wie meine allerliebste Schwiegermama nichts vom Nikolaus bekam, obwohl sie weder Stiefel noch Schuh geputzt hatte. Aber ihr kann er das auch durchgehen lassen, wo sie das Putzen der Schuhe inzwischen doch schon vergisst, bevor sie überhaupt weiß, dass sie ihn putzen sollte.

Drum habe ich dem Nikolaus bei der „Nikolausunterstützungsaktion“ gleich einen Zettel in die Hand gedrückt, auf dem stand, dass er den Schwiegermamarollator gleichsetzen darf mit einem Schwiegermamastiefel (beides ein Fortbewegungsmittel von Frau „Ichwürdsogernaberkanndochnicht“).

Nikolaus

So konnte ich am Morgen, nachdem meine Schwiegermutter aufgestanden, angezogen und kaffeetrinkbereit war, sie zum „VordieTürSchauen“ bewegen und es wurde mir gedankt mit einer strahlenden alten Frau, die da merkte, sie wurde NICHT VERGESSEN, sondern sogar beschenkt. Sie hat sich so gefreut, dass ihr die Tränen kamen.

Auch aus dem Schuh meines Mannes, lugte solch ein Weihnachtsmännchen heraus.

2.

Heute, an dem Tag, wo so viele Kinder und Erwachsene, mit teilweise leuchtenden Augen, durch die Stadt zogen, musste ich beim Einkaufen (in den Regalen spiegelte sich etwas die Vorfreude auf Weihnachten wider) an die denken, die vielleicht niemanden haben, der ihnen einen Stiefel füllt, geschweige denn, etwas zu essen haben, um wenigstens nicht mit knurrenden Magen durch den Tag zu ziehen.

Kurzentschlossen, als ich schon an der Kasse stand, kaufte ich eine Gutscheinkarte über einen Einkaufswert in Höhe von 10,- EUR. Diese 10,- EUR kommen nun jemanden zugute, der nichts besitzt, außer das, was er tragen kann. Mir ist dabei völlig egal, was diese Person davon nun kaufen wird.

Lidl

Zu guter letzt Nr. 3

Ich  hatte keinen Stiefel geputzt, war nicht darauf bedacht, etwas zu bekommen und die vielen Süßigkeiten in der Weihnachtszeit, bringen zu all den anderen Leckereien in der Zeit, reichlich Kalorien mit – die wollte ich nicht. Reicht so schon, dass meine „Röllchen“ nicht mehr weichen wollen. 😉 Demnach stand da auch nichts für mich.

Als mein Mann am Abend heim kam und mich im Wohnzimmer begrüßte, erstrahlte ein sehr verschmitztes Lächeln sein Gesicht. Als ich ihn fragend ansah, meinte er: „Ich glaube, der Nikolaus ist heute eine Schleife geflogen!“

Sofort ahnte ich, was das zu bedeuten hatte. Ich schaute nochmal in diese spitzbübisch schauenden Augen, öffnete schließlich unsere Wohnungseingangstür und sah auf meinen Schuhen zwei kleine Kartons liegen, die etwas wunderschönes enthielten, das man durch die Klarsichtverpackung erkennen konnte.

Vorerst stehen sie nun neben unserem Adventsgesteck, aber später werden sie einen anderen Platz erhalten.

Engel

Die beiden Engel gefallen mir total gut. Der Nikolaustag endete im Anschluss ruhig und gemütlich.

 

 

 

Mein ganz persönliches fünftes Kalendertürchen

Hinter meinem fünften Türchen verbarg sich: „Nikolaushilfestellung“

Das war Schwerstarbeit! 😉 (Bitte dieses Türchen nicht ganz so ernst nehmen) 😀

Ich habe dem Nikolaus geholfen, sich für den kommenden Tag bzw. die kommende Nacht, vorzubereiten. Rentier und Zauberstab (hm…wusste gar nicht, dass der Nikolaus einen hat 😉 ) habe ich schon im Treppenhaus auf dem Schrank „gerichtet“. So dass er es auch ja schafft, dass am 6. dann auch alles ausgeteilt ist. 😉

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Mein ganz persönliches viertes Kalendertürchen 2017

„Freude für alle von allen“ verbirgt sich hinter meinem vierten Türchen.

Es ist wieder soweit!

Für einen besonderen Zweck, nämlich für die Weihnachtsfeier mit unseren geistig beeinträchtigten Freunden, backe ich wieder Kekse während unseres wöchentlichen Treffs, zusammen mit einigen dieser Freunde.

Backen

Hier die ersten aus dem Backofen – bisher unverziert. Es wurden auch noch andere Sorten gebacken und es werden noch ein paar folgen.

Nicht nur das Bestücken unserer Weihnachtskaffeetafel ist hier der Sinn, sondern gemeinsam etwas entstehen zu lassen.

Und es werden auch einige dieser Kekse, schön verpackt, an ein paar andere „Bedürftige“, nämlich Menschen, die sich selbst keine backen können, verschenkt werden.

Mein ganz persönliches drittes Kalendertürchen 2017

Hinter dem dritten Türchen gab es  wiedereinmal Zeit für einen Besuch in einem Altenheim. Diese Besuche sind ja inzwischen schon eine (unregelmäßige) „Regelmäßigkeit“ geworden in meinem Alltag. Dieser war dann aber doch besonders, weil es eine Person gibt, die schon etwas „sonderbar“ ist und man bei jedem Besuch mit Dingen beauftragt wird, die nicht umsetzbar sind. Sie hat ein sehr einnehmendes Wesen und ist zudem sehr ichbezogen/egozentrisch. Das ist meistens sehr anstrengend. Trotzdem – bin ich mir sicher – sind unsere Besuche dort wichtig für sie. Genau eben wegen dieser/ihrer Art, gibt es nicht viele Leute, die sie besuchen und ihr zuhören. Wir sind nicht so sehr oft dort, aber wenn, dann gerne und gehen immer mit dem Gefühl, etwas Licht in einen etwas „dunklen“ Alltag gebracht zu haben.

 

Mein ganz persönliches zweites Kalendertürchen 2017

Hinter meinem zweiten Kalendertürchen gab es „Extra-Zeit“ zum Zuhören und Anregen von Erinnerungen.

Eigentlich wollte ich am Samstag Plätzchen backen, Zutaten und Rezepte lagen schon bereit. Stattdessen ergab es sich, dass ich beim Mittagessen, Gedankengänge aufgriff und mir sehr sehr viel Zeit nahm, um mich etwas in der Form der Validation zu „üben“.

Manchmal fühlt es sich so traurig an, dass Menschen in die Welt des Vergessens eintauchen und man selbst oft meint, dass man keinen Zugang mehr findet.

Manchmal findet man nicht den richtigen Weg, die richtigen Gedanken oder Worte, um sich Zugang zu verschaffen.

Und dann gibt es wieder Zeiten, wo man sich erinnert, dass es eine Möglichkeit gibt, die man in dem Moment auch anzuwenden versteht.

Wenn demente Menschen kaum noch von sich aus etwas erzählen, hilft oft genau hinzuhören, was sie sagen, um einen Anhaltspunkt zu finden, was sie beschäftigt. Und so ging es mir am Samstag.

Auf eine Unterhaltung kamen nur Reaktionen, die man normalerweise dem Thema nicht zuordnen konnte. Ich verwarf mein eigentliches Vorhaben und hörte stattdessen genau hin. Ich wiederholte teilweise, das Gesagte, das nicht zum Thema passte und fand schnell heraus, aus was sich die Gedankengänge von meinem Gegenüber zusammensetzten und fragte immer ein wenig in der Richtung nach. Es  entstand einen richtige Unterhaltung, mit vielen Erinnerungen, die von der dementen Personn berichtet wurden.

Schließlich reichte mir später die Zeit nicht mehr, um mich um die Kekse zu kümmern, aber das war auch nicht so wichtig.

Es war so toll, mitfühlen zu können, wie ein in Erinnerungen eingeschränkter Mensch, Bilder beschrieb, denen man gedanklich folgen konnte. Emotionen wurden freigelegt, die sich zwar teilweise auch mit Tränen in den Augen bei der erzählenden Person zeigten, aber auch mit herzhaftem Lachen. Und alle zusammen, ergaben ein lebhaftes Bild von  einer gelebten Kindheit und Jugend.

 

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